Bratenstück von der Schulter in Beize einlegen
Die Beize mache ich so.
3/4 ltr. Wasser
1/4 ltr. Weinessig
Wurzelwerk
1 - 2 Zwiebeln in Ringe schneiden
1 Stck. Zitronenschale unbehandelt.
1/2 Eßl. Wacholderbeeren
3-4 Gewürzkörner
3-4 Pfefferkörner
2 Nelken
2 Lorbeerblätter
Die Beize-Zutaten aufkochen und erkalten lassen. Völlig erkaltet über das Fleisch gießen. Ich gebe sie immer in einen Gefrierbeutel mit dem Fleisch und verschließe das gut. So braucht man nicht so viel Beize zubereiten, denn das Fleisch soll ja bedeckt sein.
Durch das Aufkochen gewinnt die Beize an Würze und wird so lange haltbar - ca. 2 Wochen.
Nach 3-4 Tagen das Fleisch rausnehmen und abtrocknen.
Fleisch in heißem Fett anbraten, Zwiebeln und Wurzelwerk dazugeben und mit anrösten, dann noch ein Stück Brotrinde mit reingeben, das gibt eine sämige Sosse und mit einem Teil der Beizflüssigkeit aufgießen. Restliche Flüssigkeit zum Aufgießen verwende ich Wasser oder Brühe.
Braten - je nach Größe - ca 1 1/2 Std. bei kleiner Hitze schmoren lassen.
Braten in Alufolie ruhen lassen. Die Sosse passieren und eindicken. Mit Creme Fraiche und Rotwein abschmecken. Ggg. noch Essig reingeben, je nachdem wie sauer die Sosse gewünscht wird. Ich mag sie schon essigsauer.
Ich würze dann noch mit Worcester-Sosse, Brühwürfel, Salz und Pfeffer.
Am liebsten essen wir dazu selbstgemachte Spätzle und Preiselbeeren.
Kartoffelknödel passen auch wunderbar dazu.
Nun noch einen leckeren Salat und Guten Appetit!!!
(c) www.marions-kochclub.de / Biene